
Ein lebendiger Organismus
Unser syntropischer Agroforstgarten ist ein lebendiger Organismus und Lernort in Bretzfeld. Auf 0,5 Hektar wachsen über 1.500 Bäume und Sträucher in durchdachter Nachbarschaft: Maulbeeren neben Haselnuss, Mispeln unter hohen Walnussbäumen, dazwischen Indianerbananen, Cranberry, Granatapfel und Kiwi. Die Reihen sind dicht und voller Leben, gerade so, dass eine Ernte von Hand noch möglich ist. Obst, Nüsse und Beeren auf Armlänge satt!
Kooperation statt Konkurrenz
Der Geist des Feldwaldes heißt Vielfalt und Humus, Aufbau statt Abbau, Kooperation statt Konkurrenz. Der Anbau der vielfältigen Pflanzen folgt der Syntropie, dem Prinzip der Natur. Die Energie fließt in Wachstum, regenerative Prozesse und in eine dynamische, sich selbst stabilisierende Pflanzengesellschaft. Sie wächst in Schichten und imitiert Waldstrukturen. Jede einzelne Pflanze hat eine Funktion, z. B. sorgt sie für Schatten oder Nährstoffe, oder ist Heimat für Tiere. Dieses Zukunftsmodell der Landwirtschaft verbessert das Mikroklima, CO₂ und Wasser wird gespeichert und die Artenvielfalt erhöht. Ausgelaugte Böden können sich regenerieren, sie werden wieder fruchtbar und dauerhaft produktiv.


Ort des Austauschs
Der Garten ist Fülle und Ort für Austausch, Lernen und Mitmachen. Geerntet wird in Solidarischer Selbsternte. Das bedeutet in Gemeinschaft in geteilter Verantwortung und mit den eigenen Händen,. Und natürlich braucht es kontinuierliche Pflege. Gärtner setzen gekonnte Rückschnitte und gezielte Impulse für einen hohen Ertrag.

